Kinder sind von den psychischen Erkrankungen ihrer Eltern stark betroffen, doch bisher sind sie mit ihren Problemen kaum beachtet worden. Das versucht dieses Projekt zu ändern. Im Rahmen des Projektes werden Paten ausgebildet und an betroffene Eltern vermittelt.

Für die Kinder hat eine Patenschaft das Ziel, durch das Vorhandensein einer verlässlichen Bezugsperson eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Durch den regelmäßigen Kontakt erfahren sie eine Erweiterung ihrer Alltagswelt und können sich in andere Bezüge einbinden. Durch das Erleben von unbelasteten Augenblicken werden sie in ihrer Entwicklung gefördert und können einfach Kind sein.

    Für die Eltern stellt eine Patenschaft eine Entlastung
    bei der Versorgung der Kinder dar. Dadurch können
    eigene Ressourcen genutzt und eine gesundheitliche
    Stabilisierung erreicht werden.

    Wichtig ist gegenseitige Sympathie und Wertschätzung
    aller Beteiligten, sodass sich ein Vertrauensverhältnis
    entwicklen kann.

    Durch die Projektkoordinatorin, Frau Kalvelage werden
    Pateneltern, Patenkinder und Eltern zusammengebracht.
    Auch während des weiteren Verlaufs ist Frau Kalvelage
    Ansprechperson für alle Belange rund um die
    Patenschaft.

Pate oder Patin werden kann jede erwachsene Person, die sich als verlässliche Bezugsperson für ein Kind zur Verfügung stellt. Vor einer Aufnahme eines Kindes sind Vorgespräche und ein Qualifizierungsverfahren notwendig.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von Stadt und Landkreis Göttingen.

Die Patenschaften befinden sich unter dem Dach der Abteilung Sozialpädagogische Familienhilfe.


    Kontakt:

    Vanessa Kalvelage
    Untere Karspüle 12
    37073 Göttingen

    Telefon: 0551 38445850 oder 0176 24358826
    Email: v.kalvelage@awo-goettingen.de




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