Der Sprung ins Leben - auf den Start kommt es an!

Das richtige Thema zur richtigen Zeit - über 120 Teilnehmende bestätigten dies den Veranstaltern der großen Fachtagung zu Frühen Hilfen und Prävention  in der Jugendhilfe am 29.06.2012 im Großen Ratssaal der Stadt Göttingen. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Stadt und Landkreis Göttingen, das Jugendamt des Landkreises Göttingen und der Fachbereich Jugend der Stadt Göttingen setzten sich zum Ziel, über den Wert früher Hilfen und Prävention zu informieren, statt über die späteren kostspieligen Folgen ausbleibender rechtzeitiger Unterstützung zu lamentieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, was getan werden müsse, um ein Netzwerk Frühe Hilfen und Prävention ins Leben zu rufen.

Fachlich wurde ein spannender Bogen von der enormen Bedeutung eines frühen Bindungsaufbaus zwischen Mutter und Kind über den praktischen Aufbau eines Netzwerks Früher Hilfen in Süddeutschland (Orthenaukreis) und einer nachhaltigen Präventionsarbeit, die über die ersten drei Lebensjahre hinausgeht und Kinder bis zum Übergang in den Beruf begleitet, zum im Aufbau befindlichen Fachinformationssystem (FIS) Frühe Hilfen Niedersachsen geschlagen. Das FIS wird ab 2013 alle Angebote aus dem Bereich „Frühe Hilfen“ des Landes Niedersachsen  in einem Webportal für alle Akteure in diesem Handlungsfeld bereitstellen.

Nach den Fachvorträgen erarbeiteten die Teilnehmenden in drei moderierten Fachforen eine Bestandsaufnahme der Hilfen in Stadt und Land Göttingen und formulierten weitere Bedarfe. "Wir haben ja schon eine ganze Menge Angebote, aber von vielen wusste ich gar nicht" staunte eine Fachbesucherin. Damit wies sie darauf hin, dass die Akteure sich dringend besser vernetzen und ein dauerhaftes und wirksames Netzwerk aufbauen müssen. Dieses Netzwerk darf aber nicht auf Akteure aus dem Verwaltungs- und Sozialbereich beschränkt bleiben, sondern muss auch Akteure aus dem Gesundheitsbereich, z.B. Kinderärzte, Geburtskliniken, Hebammen und Therapeuten für sich gewinnen. Und dieses Netzwerk muss auf wirkungsvolle Angebote zurück greifen können, wie z.B. neu einzurichtende Familienzentren, auch und gerade in der Fläche.
"Für ein erfolgreiches Netzwerk Früher Hilfen brauchen wir eine Anlaufstelle, Kümmerer und vor allem Geld für die richtigen Unterstützungsangebote, die ein Netzwerk erkennt und formuliert " fasste eine erfahrene Fachbesucherin die Quintessenz der Tagung zusammen. Vor diesem Hintergrund war es ermutigend, dass zahlreiche jugendpolitische Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtrat und Kreistag die Tagung besuchten. Auf einem Abschlusspodium unterstrichen sie die große Wichtigkeit von frühen Hilfen und von Prävention und sagten einem Netzwerk sowie dem Auf- und Ausbau sinnvoller Angebote ihre Unterstützung zu – zur rechten Zeit am rechten Ort.      

V.l.n.r.: Wibke Güntzler, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Landkreis Göttingen, Dirk Aue, jugendpolitischer Sprecher der SPD im Kreistag, Ernst Gottwald, jugendpolitischer Sprecher Bündnis90/Die Grünen im Stadtrat, Helmi Behbehani, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Stadt Göttingen.


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